Europäischer Block
Europa und Kanada, eng verbunden mit Japan und einigen afrikanischen Staaten. Wissenschaftlich stark, institutionell kompliziert und keineswegs frei von Eigeninteressen. Captain Astreas fliegt für Europa.
Neue Weltraumserie Band 1
Unser Mann im All
„Signale aus der schwarzen Leere“
Im Jahr 2043 empfangen alle Machtblöcke der Erde in derselben Minute ein Signal, das nicht von Menschen stammt. Europa schickt seinen bekanntesten Raumkommandanten los. Er soll herausfinden, was die Botschaft bedeutet – bevor ein anderer Block die Deutung an sich reißt.
Das Titelbild: eine Hommage an die Romanhefte der frühen Sechziger.
Für alle, die damals am Kiosk standen
An das Titelbild mit Raketen, Planeten und einem Helden, dem man sofort folgen wollte. An die Liste der Hauptpersonen auf der ersten Seite. An das Kapitelende, nach dem man unter der Bettdecke mit der Taschenlampe unbedingt noch eins lesen musste.
Captain Astreas knüpft an die großen deutschen Weltraumserien an: ein Held, ein festes Team, ein abgeschlossener Einsatz pro Band und ein Geheimnis, das mit jedem Band größer wird.
Geschrieben ist die Serie für Leser von heute. Die Technik ist nachvollziehbar, die Zukunft politisch zerrissen, und die Figuren reden wie Menschen, die unter Druck arbeiten. Das Cover verbeugt sich vor den frühen Sechzigern. Der Roman stammt aus dem Jahr 2026.
Worum es in Band 1 geht
Im Jahr 2043 haben die Machtblöcke der Erde den Weltraum erobert – doch sie haben ihre alten Konflikte mit hinaufgenommen. Als plötzlich ein geheimnisvolles Signal aus der schwarzen Leere empfangen wird, beginnt ein Wettlauf um die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte.
Captain Astreas Sternholt, Europas berühmtester Raumkommandant, erhält den Auftrag, eine rätselhafte Störung auf einer Relaisstation im Mondorbit zu untersuchen. Was er dort findet, ist kein Gruß aus den Sternen, sondern eine Warnung.
Im Schatten des Mondes wartet ein Geheimnis, das älter ist als die Menschheit – und gefährlicher, als selbst Captain Astreas ahnt.
Denn manche Botschaften sind nicht dazu bestimmt, beantwortet zu werden …
Kepler-9 Krisenraum
Mehrere Kommunikationssysteme fallen innerhalb von 29 Sekunden aus. Kein Defekt: Etwas überlagert sie. Auf amerikanischen Plattformen, chinesischen Horchposten, Mondrelais und der Marsbasis läuft dasselbe Muster ein. Nicht ähnlich. Identisch.
Folgen Sie Dr. Mara Levin durch die ersten Minuten der Analyse.
Die Welt der Serie 2043
Menschen leben und arbeiten im All: auf Stationen im Erdorbit, auf dem Mond, im Mondorbit und auf einer ersten kleinen Marsbasis. Ihre alten Konflikte haben sie mitgenommen. Wählen Sie einen Ort auf der Karte.
Europa und Kanada, eng verbunden mit Japan und einigen afrikanischen Staaten. Wissenschaftlich stark, institutionell kompliziert und keineswegs frei von Eigeninteressen. Captain Astreas fliegt für Europa.
Die USA und mehrere mittelamerikanische Staaten. Militärisch-strategisch, medienwirksam und eng verflochten mit Großkonzernen und deren Eigentümern. Beansprucht die Führung im All.
China mit asiatischen und afrikanischen Partnerstaaten. Zentral gesteuert, diszipliniert, langfristig planend und technologisch hochentwickelt. Nach außen geschlossen.
Russland mit gebundenen ehemaligen Sowjetstaaten und einigen afrikanischen Partnern. Rohstoff- und sicherheitsorientiert, zäh und pragmatisch. Im All oft unterschätzt.
Wenn die KI ausfällt, müssen Menschen selbst klarkommen.
Der Held der Serie
Mitte vierzig, groß, drahtig, eher funktional als geschniegelt. Ein Mann, der seine Kraft spart, bis sie gebraucht wird. Wo andere Offiziere ihre Autorität aus Lautstärke beziehen, genügt ihm eine knappe Frage.
Sein Name taucht in europäischen Nachrichten auf, in amerikanischen Medien und in den Briefings rivalisierender Dienste – dort meist mit den Worten „verlässlich“ und „gefährlich unabhängig“. Wenn zwischen Erdorbit, Mondraum und Marsbasis eine Lage unübersichtlich wird, fällt früher oder später sein Name.
„Mit anderen Worten, wir machen es diesmal gleich richtig.“
Captain Astreas, Kapitel 1
Kommando
Trifft unter Druck schnelle, tragfähige Entscheidungen und steht vor seinen Leuten, wenn es politisch unbequem wird.
Wissenschaft
Liest Strukturen, wo andere nur Rauschen sehen. Präzise, kühl, gelegentlich sarkastisch – und meistens die Erste, die versteht.
Technik
Ehemaliger Stationsmechaniker. Baut aus Restbeständen, was gerade gebraucht wird, und kommentiert es trocken.
Sicherheit
Ruhig, loyal, körperlich präsent. Astreas’ verlässlichster Mann, wenn ein Einsatz nach draußen führt.
Sensorik
Schnell, neugierig, unerschrocken. Lässt ihre Drohnen dorthin fliegen, wo die anderen noch diskutieren.
Leseprobe Kapitel 1
Kepler-9 hing über der blauen Rundung der Erde wie ein silbernes Versprechen, das längst von der Wirklichkeit eingeholt worden war. Von außen wirkte die europäische Orbitalstation elegant, beinahe leicht, doch in ihrem Inneren arbeitete sie mit der nüchternen Härte eines Ortes, an dem jeder Liter Luft, jede Kilowattstunde und jede Bewegung in Tabellen, Vorschriften und Prioritäten zerfiel. Raumfahrt war im Jahr 2043 keine romantische Grenzerfahrung mehr, sondern Betrieb, Infrastruktur und Machtpolitik. Menschen lebten, arbeiteten und stritten im All wie früher an den Küsten, Grenzen und Handelswegen auf der Erde unter ihnen.
Im Einsatzbesprechungsraum 3A roch es nach recycelter Luft, warmem Metall und dem viel zu starken Kaffee, den nur Raumfahrer für trinkbar hielten. An der Stirnwand stand Captain Astreas Sternholt vor einer halbtransparenten Projektion, auf der noch die letzten Vektoren eines abgefangenen Schmugglers im geostationären Sperrkorridor zu sehen waren. Er sprach leise, beinahe sachlich, und gerade deshalb hörten ihm alle zu. Wo andere Offiziere ihre Autorität aus Lautstärke bezogen, genügte Astreas eine kleine Handbewegung, ein Blick, eine knappe Frage.
„Der Fehler lag nicht beim Piloten“, sagte er und tippte auf die verzögerte Kurskorrektur, die nun rot markiert aufleuchtete. „Der Fehler lag drei Ebenen früher, bei einer Freigabe, die niemand sauber geprüft hat.“ Niemand im Raum widersprach. Nicht aus Angst, sondern weil Sternholt nie tadelte, um sich selbst größer zu machen. Er zerlegte einen Vorgang nur so lange, bis er verstand, wo wessen Verantwortung begann.
Lieutenant Sera Nordin, kaum dreißig und erst seit acht Monaten auf Kepler-9, merkte, dass sie unwillkürlich gerader saß, wenn Captain Astreas sprach. Neben ihr legte ein erfahrener Flugkoordinator die Fingerspitzen gegeneinander und nickte einmal, als hätte er eine Rechnung bestätigt, deren Ergebnis längst festgestanden hatte. Captain Astreas war nicht berühmt, weil er der Lauteste war, sondern weil unter seinem Kommando selbst Unruhe eine Form bekam. Sein Name trug Gewicht, nicht nur im europäischen Block. Selbst rivalisierende Dienste führten ihn in ihren Briefings, meist mit Worten wie „verlässlich“ und „gefährlich unabhängig“. Wenn irgendwo zwischen Erdorbit, Mondraum und Marsbasis eine Lage unübersichtlich wurde, fiel früher oder später sein Name.
An dem schmalen Sichtstreifen an der Seitenwand zog ein Frachterverband vorbei, begleitet von zwei gedrungenen Sicherungsdrohnen. Die Schiffe trugen zivile Kennungen, aber jeder im Raum wusste, dass im All fast nichts nur zivil war. Rohstoffe, Daten, Reaktorbauteile, Helium-3-Kontingente, seltene Isotope, Ersatzteile für Mondstationen – alles war Versorgung und zugleich Einfluss. Kepler-9 war Beobachtungsposten, Verkehrsknoten, militärischer Puffer und politisches Symbol in einem.
Astreas deaktivierte die Projektion. „Wir wiederholen den Anflugstandard für Korridor siebenunddreißig ab nullsechshundert“, sagte er. Am Rand des Tisches verzog ein Techniker den Mund. „Mit anderen Worten, wir prüfen alles noch mal.“
„Mit anderen Worten“, sagte Astreas, „wir machen es diesmal gleich richtig.“
Ein leises, kurzes Lachen ging durch den Raum. Es war genau die Art trockener Bemerkung, die Spannungen löste, ohne jemanden bloßzustellen.
Dann öffnete sich die Tür. Eine Verbindungsoffizierin der Stationsleitung trat ein, zu schnell für Routine und zu kontrolliert für Panik. „Captain Sternholt“, sagte sie, „Sie werden sofort im Krisenraum erwartet.“ Einen Augenblick lang wurde es still. Astreas sah sie an, als prüfe er nicht ihre Worte, sondern das Gewicht dahinter. „Von wem?“, fragte er.
„Von allen“, antwortete sie.
Was im Krisenraum auf Captain Astreas wartet, lesen Sie in Band 1.
Band 1 weiterlesenWas Sie erwartet
Astreas ist kein Zyniker und kein Kraftprotz. Er übernimmt Verantwortung, auch wenn sie ihm schadet.
Fünf Spezialisten mit klaren Aufgaben. In jeder Krise kommt es auf eine andere Fähigkeit an.
Jeder Band erzählt einen eigenen Einsatz bis zum Ende. Das große Geheimnis dahinter wird von Band zu Band größer.
Die Menschheit blickt ins All und streitet dabei über Besitz, Deutung und Kontrolle.
Druckverluste, Laufzeiten, Kursfehler: Raumfahrt bleibt Handwerk und hat physikalische Grenzen.
Dosiert und aus den Figuren heraus. Er nimmt dem Mysterium nichts, aber er macht die Menschen dahinter sichtbar.
Häufige Fragen
Nein. Band 1 ist der Auftakt der Serie. Alles, was Sie über die Welt, die Machtblöcke und das Team wissen müssen, erfahren Sie im Roman selbst.
Die akute Krise in Band 1 findet ihr Ende. Einige große Fragen bleiben offen – so, wie es sich für eine Serie gehört.
Nur das Titelbild. Es zeigt, wie das Heft ausgesehen hätte, wäre es in den frühen Sechzigern am Kiosk erschienen. Der Roman selbst ist 2026 geschrieben: mit heutigem Erzähltempo, heutiger Sprache und einer Zukunft, die nur 17 Jahre entfernt liegt.
Für alle, die Weltraumabenteuer mit einem klaren Helden mögen. Für Leserinnen und Leser, die mit den großen SF-Heftserien der Sechziger und Siebziger groß geworden sind. Und für alle, die diese Art Geschichte zum ersten Mal entdecken.
Band 1 erscheint bei Amazon. Über die Schaltflächen auf dieser Seite gelangen Sie direkt zur Buchseite.
Weitere Bände sind geplant. Jeder erzählt einen neuen Einsatz von Captain Astreas und seinem Team.
Captain Astreas Band 1
Die Botschaft, die nicht existieren sollte …
Der Auftakt der neuen Weltraumserie von Markus Jünemann. Für alle, die das Gefühl vom ersten Heft noch kennen – und für alle, die es jetzt kennenlernen.
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